Reiki 4 bis 8 (Reiki-Meister)

 
Höhere Reiki-Grade (IV - VIII)
Haben wir noch vor gut 15 Jahren bei diesen Graden von den Geheim- oder Großmeistergraden gesprochen, die nur für Elitäre zur Verfügung standen, so hat es der Zeitgeist mit sich gebracht, dass jeder (auch ohne Lehrer zu sein) auf diesen Ebenen für sich selbst bewusster und gezielter arbeiten kann.
 
Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, bedeutet der Reikiweg persönliche Entwicklung. Wir lernen uns und unsere Bedürfnisse besser kennen und auch danach zu handeln. Gerne vergleiche ich diese Seelenreinigung auch als Hausputz. Und so manches Mal haben wir den Eindruck ein Hochhaus zu reinigen.......
 
Der Einweihungsweg über Reiki III hinaus, bedeutet Lichtarbeit. Jeder weitere Reikigrad stellt eine Vertiefung des Meistergrades dar.
 
Durch die Einweihungen in die Grade IV bis VIII beginnt eine weitere Klärung des feinstofflichen Systems.
 
Lernen wir im ersten Grad die Reikienergie kennen (körperliche Ebene), bedeutet der zweite Grad Arbeit auf der Ebene Inneres Kind usw. Der dritte (Meistergrad) Grad hat zur Aufgabe, die Verantwortung für sich selbst in vollem Umfang zu übernehmen. Alle weiteren Einweihungen in die Höheren Grade bedeutet Feinarbeit.
 
Eine Teilnehmerin formulierte es einmal so:
Haben wir zuvor erst einmal mit der Schaufel das Grobe weggekarrt (erster Reikigrad), beginnen wir nun mit dem Staubsauger (zweiter Grad) das Haus zu säubern. Nach der Einweihung in den dritten Grad, können wir mit Schrubber und Wurzelbürste ans Werk gehen. Bei der Reinigung über den Meistergrad hinaus werden die Hilfsmittel immer diffiziler Wir beginnen nun auch, die Ecken und Winkel zu säubern, das Handwerkszeug dafür wird immer kleiner und feiner, bis hin zu Pinsel oder Spinnenmob.
 
Wo kommen denn nun diese Höheren Grade eigentlich her? Hier teilt sich die Reikiwelt in mindestens zwei Meinungen. Für die einen ist der Meistergrad DER Abschluss, danach kommt nichts mehr weiter.
 
Für die anderen bleibt es spannend und sie gehen den Weg weiter. Kritiker sagen, das hat mit dem herkömmlichen Usui-Reiki nichts zu tun. Diese Behauptung werde ich hier nicht widerlegen. Doch möchte ich an dieser Stelle zum überlegen und zum überdenken auffordern:
 
1. Dr. Barbara Ray-Webber arbeitet seit vielen Jahren mit einem System von 7 Reikigraden. Wie sie selber sagt, hat sie dieses Wissen von Hawayo Takata erhalten und wurde von ihr auch zur Großmeisterin ernannt.
 
2. Es ist davon auszugehen, dass Mikao Usui von der Existenz der weiterführenden Grade wusste, doch gab er dieses Wissen nicht vollständig weiter.
 
3. Der Buddhistische Mönch Serge Goldberg erhielt die Symbole für diese Grade in einer japanischen Reiki-Schule. Serge lebte bis zu seinem Tode im Retreat von Dalai Lama in Dharamsala. Da ihn weder Geld noch Ruhm interessierten, liegt es nahe, dass er mit dem authentischen Reiki vertraut war.
 
4. Reiki ist eine uralte Methode, so alt wie die Menschheit selber. Also kann davon ausgegangen werden, dass sich hier Techniken aus allen Kulturen wieder finden. Mittlerweile gibt es Untersuchungen, dass das Sei Heki ein Teil des Systems aus Ägypten ist. Weitere Symbole kommen ganz klar aus dem tibetischen Raum.
 
Termine auf Anfrage
 
Fazit:
Hier handelt es sich um eine wiederentdeckte und uralte Methode, die sich aus vielen Kulturen zusammenfügt.
Spannend daran ist, dass wir in der heutigen Zeit an diesem Zusammenhängen mit arbeiten dürfen.