Reiki-Praktiker-Ausbildung

Voraussetzung Reiki-Meister-Grad
 
Inhalt:
  • Einweihung in die Reiki-Grade IV und V
  • Kompaktseminar Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
  • Jeweils ein Wochenende in und mit den Elementen
  • Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser
  • Externe Überprüfung, Abschlusszertifikat

 

Abschlussbericht von Oliver Triebel
(mit freundlicher Genehmigung auszugsweise wieder gegeben)

Die Weiterbildung zum Reiki-Praktiker nach Charlotte Köhler-Lohmann®
 
Das Konzept zum Reiki-Praktiker nach Charlotte Köhler-Lohmann®
entstand aus den Erfahrungen und Beobachtungen von Charlotte Köhler-
Lohmann (CKL) während ihrer Reikipraxis und ihren vorhergegangenen
Studien vieler Aspekte der asiatischen Gesundheitslehre bzw. der
Traditionelllen Chinesischen Medizin  (TCM); vor allem dem Shiatsu. Im Buch
‚Original Reiki-Handbuch des Dr. Mikao Usui aus dem Windpferd Verlag fielen
CKL Zusammenhänge zwischen Meridianverläufen und Organen auf. Beim
Studium der Werke von Dietmar Krämer stieß CKL auf dessen Theorie, dass
die Chakren die übergeordneten Kontrollinstanzen der Meridiane seien. 
Mit der Einweihung in die Reiki-Grade 4 und 5, dem sogenannten
Großmeistergrad, wird die vefügbare Meisterenergie noch filigraner, dass so
Meridiane und Organe besser erspürt werden konnten. Bei CKLs praktischer
Arbeit halfen ihr ganz besonders die Erkenntnisse und Erfahrungen, die sie
jahrelang mit einem schwerkranken, bettlegerigen Herren machen durfte,
dessen Gesundheitszustand sich durch CKLs Reikianwendungen deutlich verbessert
und stabilisiert hatte. Zusätzlich wurde der Klient von CKL bis zum 3. Grad
in Reiki eingeweiht. Aus diesen Komponenten plus der intuitiven Art, Reiki zu geben,
entwickelte CKL die Substanz ihres eigenen Stils und ihr eigenes Unterrichtssystem.
Es kostete viel Arbeit, all diese Erkenntnisse zu einem Fortbildungsprogramm für
Reikimeister zu strukturieren. Schließlich konnte CKL ihr Ausbildungskonzept aufgrund
ihrer Einmaligkeit rechtlich schützen lassen. 
 
Beschreibung der Ausbildung
RPCKL ist eine anspruchsvolle Weiterbildung für Reikimeister, die noch tiefer
in die vielfältige Welt des Reiki einsteigen möchten. Teilweise nehmen auch
Mediziner, die Reiki in ihrer Praxis einsetzen, teil. Die Teilnehmer müssen
mindestens in den 3. Reikigrad eingeweiht sein, weil die darauf aufbauenden
Energien des 4. Und 5. Grades Grundlage des Arbeitens bzw. Erspürens der
Meridiane und der Organe darstellt. In der Regel steht vor Beginn der
eigentlichen Ausbildung die Einweihung in den Großmeistergrad. Die
folgenden Teile der Ausbildung laufen in Ausbildungswochenenden ab.
Optimalerweise sollte ein Grundlagen-Wochenende in Traditioneller
Chinesischer Medizin (TCM) folgen, das die unterschiedliche Sichtweise der
TCM und der Schulmedizin beleuchtet und in die Denk- und Arbeitsweise alter
chinesischer Heilkunst einführt. Dies ist wichtig, um die Lehrinhalte der
Weiterbildung besser zu verstehen.  
Die Thematisierung und das bewusste Erleben der 5 Elemente wird gezielt
mitten in die tatsächlichen Laufzeiten der Elemente gelegt: Holz im Frühling,
Feuer im Sommer, Erde im Altweibersommer, Metall im Herbst und Wasser im
Winter.
So erleben die Teilnehmer zunächst mehr unbewusst und nach dem
jeweiligen Ausbildungswochenende ganz bewusst das gerade aktuelle
Element mit all seinen Naturerscheinungen, Farben, Gefühlen,
Körperreaktionen und Wahrnehmungen. Die Teilnehmer lernen auch, sich
ganz bewusst auf die Begleiterscheinungen des jeweiligen Elementes
einzulassen und bestimmte, passende Dinge gerade jetzt auszuleben oder zu
erledigen. Beim selbst organisierten Essen wird auf Zutaten geachtet, die dem
jeweilig aktuellen Element zuzurechnen sind.  
Die Weiterbildung ist daher auf ca. 14 Monate ausgelegt. Zwischen den
Ausbildungswochenenden bleibt Zeit für praktisches Üben an der Reikiliege
und dem Lesen von empfohlener Fachliteratur zur Vertiefung des erworbenen
Wissens.
Nachdem alle 5 Elemente durchlebt wurden, haben die Teilnehmer in einer
Hausarbeit ihre Erfahrungen während der Weiterbildung zu reflektieren.
Zusätzlich werden 5 Anwendungsberichte in Folge über einen Klienten
erwartet, die zeigen, wie das erlernte Wissen in der Praxis umgesetzt wurde
und welche neuen Rückschlüsse nach jeder Anwendung gezogen werden.
An einem zusätzlichen Wochenende wird eine schriftliche und mündliche Überprüfung über die
Ausbildungsinhalte abgehalten. Neben CKL sitzt eine erfahrene
Heilpraktikerin mit im Prüfungskommitee, die auch langjährig mit im
Prüfungsausschuss des Düsseldorfer Gesundheitsamtes Heilpraktiker prüft,
um die fachliche Qualität zu sichern. Nach der Prüfung wird der
Ausbildungsstoff nochmals komprimiert besprochen sowie
arbeitsorganisatorische und rechtliche Fragen besprochen.
Ein freiwilliges Zusatzwochenende zu einem wählbaren Spezialthema kann
gegen Aufpreis zusätzlich belegt werden: Der Aufbau einer professionellen
Reikipraxis, klientenbezogene Gesprächsführung oder die Emotional Freedom
Techniques? Klopfakupressur sind derzeit verfügbare Themen.

Das Potenzial dieser Weiterbildung
Wie schon erwähnt, befinden sich immer wieder auch Mediziner bzw. meist
Heilpraktiker unter den Seminarteilnehmern. Diese setzen Reiki auch schon
konventionell in ihren Heilpraxen ein. Die Arbeit mit den Meridianen und TCM-
Elementen hebt die Heiltätigkeit mit Reiki auf eine qualitativ höhere Ebene und
wäre geradezu ideal zu Arbeit in Heilpraxen. Weil die meisten Teilnehmer aber
medizinische Laien sind oder nur einen gesundheitspraktischen Hintergrund
haben, das heißt keine Heilerlaubnis, muss der Unterricht so ausgelegt sein, dass
das vermittelte medizinische Wissen in erster Linie Hintergrundwissen ist,
das der Risikovermeidung dient und dem Laien die Grenzen zu den
Heilberufen aufzeigt
viel medizinisches Fachwissen und Fachfragen für den Laien zwar
interessant sein kann, aber nicht in der Praxis angewandt werden darf;
eventuelle Gefahr von Langweile bzw. fehl am Platz zu sein
Fachfragen von Medizinern nebenbei oder im Einzelgespräch geklärt
werden sollten
Zur Zeit ist die Unterrichtssituation für Laien gut. Zur Weiterbildung von
Heilpraktikern, die gezielt mit dem Stoff des RPCKL gegen Krankheitszustände
arbeiten wollen, wären separate Ausbildungsklassen nötig. Nicht nur aus
rechtlichen Gründen, sondern weil Krankheitsbilder und Behandlungsmethoden
und Behandlungspläne mit in die Ausbildung integriert werden müssten. Dies
könnte auch zusätzliche Ausbildungswochenenden beanspruchen.
Im Ausbilderteam befindet sich eine erfahrene Heilpraktikerin, die mit CKL
zusammen den Unterricht abhält.
 
Das Erleben der 5 Elemente
Hier beschreibe ich meine persönlichen Eindrücke während und zwischen den
einzelnen Ausbildungswochenenden. Es ist wirklich ein Lernprozess, den man
während dieses Jahres durchläuft: Am Anfang ist es neugierieges Interesse
gepaart mit teilweise Desorientiertheit und am Ende ist alles ein wunderbares,
wenn auch komplexes, Großes und Ganzes, das sehr zufrieden macht.
 
Metall
Mein erstes Element ging ich nach dem Motto an: Mal schauen, was passiert.
Das erste Aha-Erlebnis hatte ich, mit dem Erspühren des Lungenmeridianes, der
sich mit meiner neuen Energie viel deutlicher zeigte, als im Schnupperkurs mit
der Energie des 3. Grades. Dafür bin ich nach dem Ausbildungswochenende
intensiv in die praktische Arbeit eingestiegen.
 
Wasser
Das Wasserelement war für alle Beteiligten wohl das emotional aufwühlenste
Element, denn es thematisiert die Angst und den Tod. Insbesondere letzteres, weil
wir die Tatsache in unserer westlichen Welt mit seiner moderen Zivilisation meist
tabuisieren und dem entsprechend unbeholfen damit umgehen. Dass der Tod ein
Teil unseres Lebens ist und wir nicht wissen, wann er kommt, können wir nicht
ändern. Nur unsere Einstellung zum Tod. Dazu erhielten wir ein sehr
denkwürdiges Gedicht von Osho über den Tod. Durch diese starke
Thematisierung nahm ich die Gedanken in der kalten und dunklen Jahreszeit
auch mit in meine private Welt und wagte es, mich diesen schweren Gefühlen
bewusst auszusetzen. Das Ergebnis war Schwere, Starre und Meditation.
 
Holz
Im Holzelement trat ein persönliches Thema bei mir sehr in den Vordergrund: die
Wut. Genauer gesagt: die Wut, die aus der Hilflosigkeit entsteht, wenn man Dinge
ändern möchte, die man (legal) nicht einfach so ändern kann. Hier konnte man
bei mir sehr gut erspühren, wie sich die Gefühle im Gallenblasenmeridian auf
Höhe meiner äußeren Waden, festgesetzt hatten. Bei Fortschreiten dieses
Prozesses wären letztlich innere Organe zu Schaden gekommen. Die angestaute
Wut in den Beinen steht dem Betroffenen als physische Kraft zur Verfügung. Es
war schon fast unglaublich, welcher Fortschritt durch nur wenige, gezielte
Anwendungen im ausgleichenden Erdelement zu einer fühlbar deutlichen
Verbesserung geführt hatten.  

Feuer
Das Feuerelement habe ich als am arbeitsintensivsten (wegen der doppelten
Stoffmenge / den 2 Meridianpaaren) und auch als das lebendigste und fröhlichste
Element (wegen der freudigen Sommerstimmung) empfunden. An diesem
Ausbildungswochenende wurde für mich erstmalig ein Zusammenhang des
ganzen Systems bzw. Konzeptes ansatzweise greifbar. Ich brauchte zum
Verdauen dieses Stoffes auch am längsten.  
Erde
Hier schloss nicht nur die Ausbildung, sondern hier schloss sich auch der Kreis
des Verständnisses über die 5 Elemente. Das ausgleichende Erdelement
empfand ich als einen sehr passenden Abschluss. In der praktischen Arbeit an
der Reikiliege schließe ich meine Anwendung gerne mit dem Erdelement ab, um
alles Unbearbeitete nochmals auszugleichen.   
Insgesamt bringt uns das Durchleben des Zyklus der 5 Elemente das Bewusstsein 
zurück zum natürlichen Kreislauf, in dem die Menschen vor der Industrialisierung
ganz natürlich gelebt haben. In unserem Körper steckt noch vieles dieser
natürlichen Abläufe. Nur den meisten Menschen ist dies aufgrund unserer
modernen, denaturalisierten Lebensweise nicht mehr bewusst.

Das Arbeiten mit den Energien und dem TCM-Wissen
Die höheren Reikienergien bieten ein besseres und nötiges
„Einfühlungsvermögen“ in die Energie und den Zustand der Organe und des
Meridiansystems.
Das Wissen aus der TCM bietet allgemein ein tieferes Verständnis für den
Anwender. Speziell für den Nicht-Mediziner ergibt dieses erweiterte
Hintergrundwissen Hinweise auf mögliche, gesundheitliche Risiken für den
Klienten.

  
Die Energien des 4. und 5. Reiki-Grades
Die Energien des Großmeistergrades sind eine Verfeinerung der Meisterenergie.
Sie ist deutlich höher schwingend als die Energie des 3. Grades und der
Anwender wird dadurch noch sensibler in seiner Wahrnehmung. Gleichzeitig
findet durch die Einweihung eine Verstärkung der eigenen energetischen Erdung
statt. Ich habe die Vermutung, dass hier vielleicht sogar unbewusst das Erdstern-
Chakra aktiviert wird.
Da ich ja meine Erfahrungen als 3. Grad während des Schnupperworkshops mit
dem Zustand als in die höhere Energien Eingeweihter während der Ausbildungs-
wochenenden vergleichen konnte, merkte ich ganz bewusst am Beispiel des
Erspürens der Meridiane den sehr deutlichen Unterschied.
Während des Einweihungswochenendes und der Reinigungsphase beschäftigte
ich mich auch viel mit den 4 neuen Symbolen. Nach der Reinigungsphase ließ
ich, zunächst unbewusst, ein Großmeistersymbol nach dem anderen los. Ich war
hauptsächlich mit dem Hineinfühlen in die Meridiane und die Organe beschäftigt
und setzte dort meine Prioritäten in der Aufmerksamkeit. Bald legte ich nur noch
die Hände auf...und es ging auch ohne die Symbole. Die Symbole sind ja nur
Hilfsmittel. Die neue Energie steht mir seit der Einweihung ohnehin zur
Verfügung. Zum Arbeiten am Klienten ist das für mich vollkommen ausreichend.

Aus den vermittelten Zusammenhängen lassen sich hilfreiche Rückschlüsse ziehen,
wenn bei der Anwendung Überfunktion oder Unterfunktion bei den Chakren oder extreme Fülle
oder Leere bei den Meridianen erfühlt werden. Möglicherweise erzählt der Klient bei einer
vorhergehenden Anamnese, dass er bestimmte Beschwerden hat oder ein Organ oder eine
Drüse nicht richtig funktioniert. Über auflockernden Smalltalk lässt sich oft schon einiges über
das Gefühlsleben und die Gewohnheiten des Klienten erfahren.
Während der Ausbildung wird immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig es für den
gesundheitspraktischen Laien ist, sich gegen eventuelle Gesundheitsrisiken des
Klienten abzusichern. Daher gehört eine Anamnese zu Beginn einer Anwendung zwingend dazu.
Stellen sich gesundheitliche Probleme heraus, wird eine Bescheinigung des behandelnden Arztes gefordert.

Weitere Informationen und Termine siehe www.meridian-reiki.de